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iOS 13 im Test: Apple macht iOS hübscher

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Zusammen mit den drei neuen iPhones hat Apple am 10. September 2019 auch das Veröffentlichungsdatum von iOS 13 angekündigt: Ab dem 19. September steht die neue Version für alle Nutzer der unterstützten iPhones und iPads zur Verfügung – auf den Tablets in iPad OS umbenannt und um weitere Funktionen ergänzt.

Bereits kurz nach der Präsentation der neuen iPhones hat Apple die dritte Betaversion von iOS 13 veröffentlicht. Diese gilt gemeinhin als sehr nahe dran an der fertigen Version, die schließlich an alle Nutzer verteilt wird. Wir haben sie uns daher auf unser iPhone Xs Max aufgespielt und die neuen Funktionen genauer angeschaut.

Dabei wird schnell ersichtlich, dass Apple bei iOS 13 den Fokus auf sichtbare Verbesserungen zahlreicher Apps gerichtet hat – im Gegensatz zu iOS 12, das mehr hinter den Kulissen optimiert wurde. Die Neuerungen sind insgesamt eher subtil, eine herausragende neue Funktion hat iOS 13 nicht; die Optimierungen dürften in manchen Fällen vielen Nutzern dennoch eine Menge bringen, da sie Apps betreffen, die häufig im Alltag verwendet werden.

Erster unauffälliger Eindruck täuscht

Entsperren wir das iPhone Xs Max nach der Installation der dritten Beta von iOS 13, fallen uns zunächst keine Unterschiede zu dem auf einem iPhone Xr installierten iOS 12 auf. Anders als bei iPad OS gibt es keine Neuerungen auf dem Startbildschirm; die ersten Veränderungen müssen wir aber dennoch nicht lange suchen. In den Systemeinstellungen können wir im Menüpunkt Anzeige & Helligkeit den neuen Dark Mode aktivieren.

In Apples Karten-App können Nutzer sich jetzt auch in bestimmten Städten umschauen – unter anderem in San Francisco. (Screenshot: Golem.de)

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Der Dark Mode ersetzt systemweit helle Flächen in zahlreichen Apps durch dunkle. Wie bei Android auch verwenden die meisten Apps von Apple helle Hintergründe, was im Dunkeln bei der Nutzung des Gerätes unangenehm für die Augen sein kann. Aktivieren wir den Dark Mode, erscheinen unter anderem die Einstellungen, die Karten-App, die Health-App, die Uhren-App und zahlreiche weitere Apple-Anwendungen in dunklem Gewand. Wer ein iPhone mit OLED-Display verwendet, dürfte aufgrund der dunkleren Hintergründe zusätzlich von einer besseren Akkulaufzeit profitieren.

Mit den Apple-Anwendungen funktioniert der Dark Mode sehr gut, bei Apps anderer Hersteller aber nicht zwingenderweise. Wir können den Modus manuell aktivieren oder dies vom System automatisch erledigen lassen. Entweder geben wir dabei eine Zeitspanne an, während der der Modus aktiviert sein soll, oder wir wählen den Zeitabschnitt zwischen Sonnenunter- und Sonnenaufgang aus. Der Dark Mode von iOS 13 ist insgesamt gut umgesetzt und dürfte Freunden dunkler App-Hintergründe gefallen.

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