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Staatsanwaltschaft prüft neuen Hinweis im Fall Bakery Jatta

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Die Ermittlungen gegen Stürmer Bakery Jatta vom Hamburger SV sind seit Wochen eingestellt. Nun beschäftigt sich die Bremer Staatsanwaltschaft aber erneut mit der Frage, ob er eine falsche Identität angegeben hat.

Der Fall Bakery Jatta ist offenbar noch nicht abgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft Bremen bestätigte dem Sport-Informations-Dienst (SID), dass sie seit “Anfang September” erneut Angaben des Profis vom Fußball-Zweitligisten Hamburger SV überprüft. Dabei soll es sich um eine Email-Adresse handeln. Die “Bild”-Zeitung hatte zuerst von dem Vorgang berichtet.

“Es werden Angaben überprüft, im Moment hat es mit Ermittlungen aber noch gar nichts zu tun”, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft dem SID. Die Unterlagen liegen zur Prüfung bei der Polizei.

Jatta klagte über “Hexenjagd”

Die “Bild” hatte berichtet, dass Jatta nach seiner Ankunft als Flüchtling 2015 in Bremen eine Email-Adresse angegeben habe, die den Namen “Bakery Daffeh” beinhaltete. Also genau den Namen, den Jatta laut eines Berichts der “Sport Bild” vor seiner Ankunft in Deutschland getragen haben könnte. Ein Bakery Daffeh war in Afrika bereits als Fußballer aktiv und zwei Jahre älter als Jatta.

Die Ermittlungen, die der Bericht nach sich zog, wurden vom für Jatta zuständigen Bezirksamt Hamburg-Mitte am 2. September eingestellt. Der 21-Jährige hatte anschließend in einem emotionalen Instagram-Statement eine “Hexenjagd” beklagt und sich beim HSV für die Unterstützung in der schwierigen Zeit bedankt.

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