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Mutiger Karlsruher SC bestraft Nürnberger Passivität und entführt Punkt im Frankenland

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Der Karlsruher SC legte bei Bundesliga-Absteiger 1. FC Nürnberg am Samstag einen mutigen und disziplinierten Auftritt hin. Somit belohnte sich der Aufsteiger beim 1:1-Unentschieden mit einem Punkt, wobei in Halbzeit zwei auch noch mehr drin gewesen wäre.

Bei seinem Ex-Klub wählte Alois Schwartz eine andere Formation und rückte von seinem bevorzugten 4-4-2 ab. Das bekam der Top-Torjäger der Badener, Philipp Hofmann zu spüren, der der taktischen Umstellung auf 4-5-1 zum “Opfer” fiel und auf der Bank Platz nehmen musste.

Schwarz-Elf spielte clever gegen den Ball

Lukas Grozurek rückte für Hofmann in die Startelf. Stiefler verstärkte neben Wanitzek das Mittelfeld-Zentrum. Defensive Stabilität und taktische Disziplin gab Schwartz seiner Elf mit auf den Weg. Und die beiden Teams fügten sich schnell in ihre Rollen ein, der KSC stand tief und die Gastgeber übernahmen die Regie und hatten schnell viel Ballbesitz.

Doch die Schwartz-Elf stand kompakt und spielte clever gegen den Ball. Ein Elfmeterpfiff setzte dem bis dahin guten Karlsruher Defensivspiel mal wieder jäh einen Tiefschlag. Nachdem der Nürnberger Dovedan von Roßbach-Vertreter Carlson gefoult wurde, entschied Schiedsrichter Marco Fritz auf Elfmeter, den Standardspezialist Johannes Geis souverän verwandelte (24.).

 


Manuel Stiefler
Torschütze Manuel Stiefler (Archivbild) |

Bild: Tim Carmele

 

In der Folge zeigten sich die favorisierten Gäste jedoch zu passiv und überließen dem KSC auch Raum nach vorne. Der KSC wirkte, als hätte er diesen Hallo-wach-Effekt gebraucht. Lukas Fröde vergab im direkten Gegenzug eine große Chance zum Ausgleich. Doch noch vor der Pause konnte Manuel Stiefler, der schon gegen Sandhausen in der Vorwoche als Torschütze glänzte, den Ausgleich herstellen – nachdem ihn Grozurek wunderbar bediente.

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