Connect with us

Sports

Das habe ich bei Bayern falsch gemacht

Published

on

Bestes Talent der Europameisterschaft 2016, der Titelgewinn mit Portugal, die Auszeichnung zum Golden Boy. Der Karriereweg von Renato Sanches schien nur eine Richtung zu kennen. Doch nach seinem Wechsel zum FC Bayern hatte der mittlerweile 22-Jährige einige Probleme: Bank in Jahr eins, fruchtlose Leihe zu Swansea City in Jahr zwei, erneute Bankrolle in Jahr drei.

Nachdem er öffentlich seinen Wechsel gefordert hatte, spielt Sanches nun für OSC Lille. Im Interview mit ‚RMC‘ blickt er auf seine Zeit in München zurück. „Im ersten Jahr habe ich mich nicht angepasst“, gibt der Mittelfeldspieler zu, Fehler gemacht zu haben, „Ich war nicht vorbereitet, denn die Veränderung kam zu schnell. Ich war gerade einmal seit sechs Monaten Profi und dann bin ich plötzlich zu einem der größten Klubs der Welt gegangen.

Seine Leihe zu Swansea City wollte Sanches so offenbar nicht, wie er durchblicken lässt: „Vom zweiten Jahr an habe ich mich angepasst. Ich wollte bleiben, aber es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Dennoch zieht er ein positives Fazit: „Trotz allem war es für mich wichtig, für Bayern zu spielen. Ich habe eine Menge gelernt. Dort bin ich erwachsener geworden.

Kritiker, die seinen Lebensstil als Grund für seine enttäuschende Entwicklung heranziehen, weist Sanches in die Schranken. „Leute reden viel, ohne nur irgendetwas zu wissen. Sie sind nicht Teil meines Privatlebens. Mein Lebensstil war der eines normalen Jungen. Ich war trainieren, ich ging nach Hause. Dort habe ich die meiste Zeit verbracht und manchmal bin ich ins Restaurant gegangen, wie es jeder andere auch tut“, so Sanches, „wenn man auf dem Spielfeld Probleme hat, suchen Leute, die dich nicht wirklich kennen, nach Gründen, um das zu erklären. Aber ich hatte ein normales Leben. Ich war professionell.“

Continue Reading
Click to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *