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Politik

Barack Obama lobt Greta Thunberg: „Verteidigerin unseres Planeten“

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Panorama Lob von Barack Obama

Greta ist „eine der größten Verteidigerinnen unseres Planeten“

| Lesedauer: 2 Minuten

Greta Thunberg und „Fridays for Future“ erhalten Menschenrechtspreis

Amnesty International hatte Greta Thunberg und die Bewegung „Fridays for Future“ bereits im Juni ausgezeichnet. In den USA wurde der Preis nun an die junge Klimaaktivistin übergeben.

Greta Thunberg ist in Washington. Während sie den Mitgliedern des US-Kongresses „Spart euch euer Lob“ entgegnet, gibt sie sich Barack Obama gegenüber offener. Er unterstützt ihr Engagement und sagte: „Du und ich, wir sind ein Team.“

Die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat sich mit dem früheren US-Präsidenten Barack Obama getroffen. Das teilte Obama am Dienstag im Onlinedienst Twitter mit. Er bezeichnete die 16-Jährige als „eine der größten Verteidigerinnen unseres Planeten“. Das Treffen fand demnach am Montag in Washington statt. 

Die Stiftung Obama Foundation veröffentlichte ein Video des Treffens. Darauf erklärte Thunberg: „Niemand ist zu klein, um Einfluss zu nehmen und die Welt zu verändern.“ Der frühere US-Präsident lobte das Engagement der Schwedin und sagte: „Du und ich, wir sind ein Team.“

Thunberg begann im Sommer 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz. Seitdem verbreiteten sich die Freitags-Demonstrationen unter dem Namen „Fridays for Future“ in aller Welt. Die 16-jährige Schwedin kündigte Ende Mai an, ein Jahr mit der Schule auszusetzen und im September am Weltklimagipfel in New York teilzunehmen.

Greta Thunberg traf in Washington unter anderem mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zusammen

Greta Thunberg traf in Washington unter anderem mit dem ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama zusammen

Quelle: AFP/-

Am Montag wurden sie und die Protestbewegung „Fridays for Future“ von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Washington mit dem Preis „Botschafter des Gewissens“ ausgezeichnet.

Thunberg im Kapitol in Washington

Die Mitglieder des US-Kongresses hat sie unverblümt zu mehr Engagement gegen den Klimawandel ermahnt. „Ich weiß ja, dass ihr es versucht – aber nicht hart genug. Sorry“, sagte die 16-Jährige in einer Forumsdiskussion demokratischen Senatoren im Kapitol in Washington.

Der Senator von Massachusetts, Ed Markey, dankte Thunberg für ihren Rat und ihren Einsatz, der mit von ihr initiierten Schulstreiks weltweit für Furore sorge. Inzwischen ist daraus die Protestbewegung „Fridays for Future“ entstanden.

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Die Schwedin und andere Jungaktivisten brächten „moralische Klarheit“ in den Kampf gegen die globale Erwärmung, lobte Markey, und: „Wir hören euch zu.“

Er und seine Kollegen würden ihre Anstrengungen „verdoppeln, damit sichergestellt sei, dass dieses Thema in die Politik dieses Gebäudes und dieses Landes eingespeist ist, denn die Zeit drängt“.

Markey und andere Kongressabgeordnete priesen Thunberg zudem als eine „Supermacht“, deren Aktivismus eine leidenschaftliche Anhängerschaft von Kindern angezogen habe, die den Älteren nun den Marsch bliesen.

Thunberg gab sich unbeeindruckt. „Spart euch euer Lob“, sagte sie lapidar. „Wir wollen es nicht.“ Dies gelte vor allem dann, wenn Verantwortliche nur vorhätten, über den Klimawandel zu sprechen, „ohne irgendetwas dagegen zu tun“.

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