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Greta Thunberg: Ein eklatanter Unterschied fällt bei Umfrage in Deutschland sofort auf

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Gerade ist Greta Thunberg und die Protestbewegung “Fridays for Future” von Amnesty  ausgezeichnet worden. Nun gibt es eine Umfrage, wie groß die Unterstützung in der deutschen Bevölkerung wirklich ist.

Update vom 18. September, 8.03 Uhr: Die junge schwedische Klima-Aktivistin Greta Thunberg hat sich mit dem früheren US-Präsidenten Barack Obama getroffen. Das teilte Obama am Dienstag im Onlinedienst Twitter mit. Er bezeichnete die 16-Jährige als “eine der größten Verteidigerinnen unseres Planeten”. Das Treffen fand demnach am Montag in Washington statt.

Die Stiftung Obama Foundation veröffentlichte ein Video des Treffens. Darauf erklärte Thunberg: “Niemand ist zu klein, um Einfluss zu nehmen und die Welt zu verändern.” Der frühere US-Präsident lobte das Engagement der Schwedin und sagte: “Du und ich, wir sind ein Team.”

Thunberg begann im Sommer 2018 mit ihrem Schulstreik für den Klimaschutz. Seitdem verbreiteten sich die Freitags-Demonstrationen unter dem Namen “Fridays for Future” in aller Welt. Die 16-jährige Schwedin kündigte Ende Mai an, ein Jahr mit der Schule auszusetzen und im September am Weltklimagipfel in New York teilzunehmen. Am Montag wurden sie und die Protestbewegung “Fridays for Future” von der Menschenrechtsorganisation Amnesty International in Washington mit dem Preis “Botschafter des Gewissens” ausgezeichnet.

Umfrage zu Greta Thunberg: Ein eklatanter Unterschied fällt sofort auf

Ursprungsartikel vom 17. September 2019: München – An Klima-Aktivistin Greta Thunberg scheiden sich die Geister. FDP-Chef und Porsche-Fahrer Christian Lindner sprach der „Fridays for future“-Bewegung in der Vergangenheit bereits die Kompetenz in Sachen Klimafragen ab. Anders sehen es viele Grünen – so hat beispielsweise deren Bundestagsabgeordnete Lisa Badum die 16-Jährige für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. 

Doch wie sieht es abseits der Politik in der Bevölkerung aus? Das wollte die „Bild“ wissen (Artikel hinter einer Bezahlschranke) und beauftragte das Institut „Insa“ mit einer entsprechenden Umfrage. Ergebnis: „56 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Klimawandel tatsächlich so schlimme Folgen haben wird, wie die schwedische Umweltikone und ihre Anhänger voraussagen“, schreibt das Blatt. Gut ein Viertel der Deutschen (28 Prozent) sei dagegen skeptisch und glaube das nicht. Große Unterschiede zwischen Altersgruppen konnte die Umfrage nicht ans Licht bringen.

Greta Thunberg: AfD-Anhänger überwiegend mit Ablehnung

Aber: Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland. Im Osten glaubt nur eine Minderheit vom 47 Prozent, dass der Klimawandel schlimme Folgen haben wird – das sind satte 11 Prozent weniger als im Westen. Hier schlägt sich offenbar die Unterstützung für die AfD in Ostdeutschland nieder – deren Politiker leugnen bekanntermaßen zu großen Teilen die Existenz des vom Menschen gemachten Klimawandels. 

Unter den AfD-Anhängern sind es immerhin 58 Prozent, die glauben, dass der Klimawandel keine schlimmen Auswirkungen haben wird. Ein eklatanter Unterschied zu den Anhängern der Grünen. Hier sind es 82 Prozent, die den Thesen von Greta Thunberg und „Fridays for future“ Glauben schenken.

Kumi Naidoo (r), Amnesty-Generalsekretär, überreicht Greta Thunberg den Amnesty-Menschenrechtspreis.

© dpa / Jacquelyn Martin

Greta Thunberg mit Amnesty-Menschenrechtspreis ausgezeichnet

Für ihren Einsatz haben Greta Thunberg und die Protestbewegung „Fridays For Future“ in Washington den wichtigsten Preis von Amnesty International erhalten. Die Auszeichnung sei für „all die furchtlosen Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen“, sagte die 16-Jährige am Montag bei der Preisverleihung. 

Für viele Menschen sei noch immer nicht die Verbindung zwischen dem Klimawandel und Migration, Hunger und der Verletzung von Menschenrechten klar, sagte Thunberg. Sie rief zum Handeln auf. „Menschen sterben! Und trotzdem schauen immer noch so viele von uns weg“, beklagte sie.

Greta Thunberg als „Botschafterin des Gewissens“

Lesen Sie auch: Bei Anne Will ging es am Sonntag um Klimapolitik. Nach dem Zoff zwischen Cem Özdemir und Andreas Scheuer schaltet sich jetzt die Twitter-Gemeinde ein. Das dürfte Greta nicht gefallen: 33 Schüler planen ihre Abschlussfahrt – ausgerechnet mit einem Kreuzfahrtschiff. Das sorgt für hitzige Diskussionen. Der Leiter der Studienfahrt regt sich jetzt über die öffentliche Kritik auf.

mb/dpa

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