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Einstimmung aufs Christfest – Osterholzer Kreisblatt: Aktuelle Nachrichten

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Immer zum ersten Adventswochenende laden die Hamberger zum Weihnachtsmarkt mit viele Kunsthandwerker und zahllosen weihnachtlichen Dingen ein.

Immer zum ersten Adventswochenende laden die Hamberger zum Weihnachtsmarkt mit viele Kunsthandwerker und zahllosen weihnachtlichen Dingen ein. (Christian Kosak)

Hambergen. Der Advent beginnt, wenn in Hambergen Weihnachtsmarkt ist. Wenn entlang der Alten Schulstraße, der Bahnhof-, der Haupt- und der Wesermünderstraße die Buden aufgebaut werden und der ganze Ortskern geschäftig summt, wenn es zwei Tage lang überall nach Glühwein, Holzkohlefeuer, Bratwurst und Schmalzgebäck duftet und über die Lautsprecheranlagen die alten Weihnachtslieder durch Hambergen klingen: Dann zieht Weihnachtsstimmung in den Herzen ein.

Viele Besucher des Hamberger Weihnachtsmarktes haben sich das ganze Jahr auf das erste Adventwochenende gefreut. In den Zelten, in denen über 50 Kunsthandwerker ihre Stände aufgebaut hatten, fanden sich neben weihnachtlichen Dekorationen, Gestecken und Krippen auch viele nützliche oder wärmende Geschenke. „Ich liebe diese selbst gebackenen Kekse vom Weihnachtsmarkt“, verriet Silke Tjaden aus Bremen. Vorsichtshalber kaufe sie immer eine Tüte mehr – zum Selbernaschen. Überhaupt bot der Hamberger Weihnachtsmarkt wieder eine Vielfalt an kulinarischen Genüssen. Fleisch und Wurst vom Limusin-Rind oder handgefertigte Nudeln versprachen auch nach dem Weihnachtsmarkt noch lukullische Genüsse. Die Vegetarier stärkten sich an der chinesischen Gemüsepfanne mit Nudeln, und die Leckerschmecker knusperten gebrannte Mandeln und Zuckerstangen.

Und jedes Jahr aufs Neue bezauberten die roten, weißen und gelben, großen Stoffsterne, die bei Dieter Kück in der Dämmerung weithin sichtbar an der Bude hängen.

Der Hamberger Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten im Landkreis und zieht daher viele Besucher an.

Der Hamberger Weihnachtsmarkt gilt als einer der schönsten im Landkreis und zieht daher viele Besucher an. (Christian Kosak)

Am Freitag, 29. November, begann der Weihnachtsmarkt traditionell mit dem Konzert in der St. Cosmae- und Damiani-Kirche. Dort präsentierte der „Perilis“-Chor aus Lilienthal Highlights aus seinem umfangreichen Repertoire an Gospel, afrikanischen Liedern und Popsongs.

Pünktlich um 15.15 Uhr eröffnete am Sonnabend Bürgermeister Gerd Brauns den Markt. Viele auswärtige Gäste nahmen längere Fußmärsche von abgelegenen Parkplätzen in Kauf, um in die gut besuchte Ortsmitte zu gelangen. Auf der Hauptstraße begegneten sie dabei den kleinen Ponys mit Weihnachtsmütze, die geduldig die jüngsten Hamberger die Straße auf und ab trugen. Schräg gegenüber wartete das Kasperle auf seine jungen Zuschauer, um ihnen die neuesten Abenteuer der Hexe Wackelzahn, dem Kasperle Umweltfreund, dem Räuber Knallbüchse und dem Zauberer Rumpelpumpel vorzuführen. Philipp Maak ist seit 39 Jahren mit seinen Puppen auf Tour und weiß genau, wie er die Kinderherzen höherschlagen lassen kann. „Manche junge Mutter, die heute hier mit ihren kleinen Kindern im Publikum sitzt, saß hier schon, als sie selbst noch ein kleines Mädchen war“, sagte Maak nicht ohne einen gewissen Stolz.

Aus der St. Cosmae- und Damiani-Kirche klang während des Weihnachtsmarktes das Konzert des Posaunenchors Hambergen – mithilfe von Lautsprecher über den Weihnachtsmarkt übertragen. Eine Stunde später konnten sich die Weihnachtsmarktbesucher über die seemännisch-weihnachtlichen Weisen freuen, die der Shanty-Chor des Segelclubs Hamme mit nach Hambergen gebracht hatte. Am Sonntagnachmittag spielte das Akkordeon-Orchester „Viel-Harmonie“ in der Kirche.

Freundschaftspflege

In den Zelten der Kunsthandwerker gab es Praktisches, Schönes und Nützliches für jeden Geschmack. Für junge Mütter mit kalten Fingern hatte Christin Gulau wohlig-warme Handwärmer, die über den Kinderwagen-Lenkern befestigt werden konnten, mitgebracht. Gabriele Bergmann aus Hagen im Bremischen hatte stimmungsvolle Winterdekorationen, die auch außerhalb der Adventssaison für stimmungsvolle Gemütlichkeit sorgen, mitgebracht. Steinskulpturen und Bernsteinschmuck hatte Sabine Berke im Gepäck, dazu lustige „Pinselköppe“, farbenfroh bemalte Pinsel, die mit ihren Borstenhaaren jedem Blumentopf zur Zierde gereichten.

Ein bisschen Jahrmarktstimmung gehört zu jedem Weihnachtsmarkt dazu.

Ein bisschen Jahrmarktstimmung gehört zu jedem Weihnachtsmarkt dazu. (Christian Kosak)

Traditionell waren auch viele Hamberger Vereine und Institutionen, die Fördervereine von Kindergärten und Schulen mit ihren Buden auf dem Hamberger Weihnachtsmarkt vertreten. Mit ihren Angeboten an Selbstgebasteltem, Selbstgebackenem und jeder Menge Glühwein, Kinderpunsch oder heißem Kakao bildeten sie kleine Inseln des gemütlichen Beisammenseins im geschäftigen Getriebe des Weihnachtsmarktes.

Auch die Buden der Partnergemeinde Steinhagen waren gut besucht. Bürgermeister Ludwig Wetenkamp und sein Stellvertreter Roland Schmidt nutzten die Gelegenheit, die Hamberger  zu sich zum Steinhagener Weihnachtsmarkt einzuladen. Bei einem süffigen Schluck „Torfkopp“ kamen sich dann Hamberger und Steinhagener Bürger noch ein Stück näher und genossen das leckere Marzipan, das die Steinhagener schon mal zum Kosten nach Hambergen mitgebracht hatten.

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