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Die Erfolgsgeschichte des Heimatbotens – Region Cham – Nachrichten

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Geschichte


Das 26. Jahrbuch des Waldmünchener Heimatboten wurde vorgestellt. 2020 feiert das erfolgreiche Jahrbuch 40. Geburtstag.

Von Ingrid Milutinovic



01. Dezember 2019

12:09 Uhr




Die Autoren sind stolz auf das gelungene Jahrbuch.  Foto: Ingrid Milutinovic
Die Autoren sind stolz auf das gelungene Jahrbuch. Foto: Ingrid Milutinovic







Waldmünchen.Nicht nur Autoren und Autorinnen, sondern auch einige Ehrengäste waren der Einladung
des Museumsvereins gefolgt. Unter anderen begrüßte Vereinsvorsitzender Jürgen Lampatzer
den dritten Bürgermeister aus Waldmünchen, Karlheinz Hendl, Bürgermeister Ludwig Prögler
aus Tiefenbach, Marieluise Segl vom Landratsamt Cham und auch – als Mann der ersten
Stunde Karlheinz Schröpfer.

Kein Autor – kein Heimatbote

Er freue sich über so viele Autoren, sagte er, wohl wissend, dass es ohne sie keinen
Heimatboten gäbe, bevor er einem kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des
Heimatboten gab. Nach der Gründung des Museumsvereins 1970 sei 1980 der erste Heimatbote
erschienen. Also ist der Heimatbote das älteste, regelmäßig erscheinende, Jahrbuch
des Landkreises Cham. Damals halbjährlich, später als Jahrbuch, das pünktlich zum
Christkindlmarkt erscheine. Besonders freue ihn, sagte Lampatzer, dass sowohl Autoren
– er konnte vier neue Autoren begrüßen – als auch Beiträge aus dem gesamten Altlandkreis
Waldmünchen kämen. Der Heimatbote sei eine „Dokumentation Heimatgeschichte“ mit festen
Bestandteilen. Er selber könne sich zum Beispiel eine Ausgabe ohne das Preisrätsel
von Elisabeth Ruhland nicht mehr vorstellen. Allen Autoren, aber auch den Sponsoren
und Inserenten dankte er für die immerwährende Unterstützung.
Die Fakten zur neuesten Ausgabe hatte Schriftführer Peter Leopold: 184 Seiten, 214
Bilder, 21 Artikel von 16 Autoren. Nach der positiven Resonanz der letzten Ausgabe
habe auch diese Ausgabe wieder farbige Bilder. Die Beiträge reichen von der Gründung
der Glasfabrik Nachtmann bis zum neuen Aussichtsturm auf dem Bleschenberg. Die Auflage
sei um 50 Exemplare erhöht wurden, konnte Leopold noch berichten. Mit einem Plakat
solle zusätzlich Werbung gemacht werden.

Dem Dank des Vereinsvorsitzenden schlossen sich auch Karlheinz Hendl, Ludwig Prögler
und Marieluise Segl an. Waldmünchen habe eine Geschichte, die man nicht verstecken
müsse, stellte Hendl fest, während Prögler ergänzte: „Es ist immer wieder interessant.“
Segl freute sich über eine „Truppe hochengagierter Menschen“ deren Miteinander vorbildlich
sei.

40 Jahre Heimatbote

Einen Ausblick hatte Lampatzer auch. 2020 bedeute 40 Jahre Heimatbote. Dieses Jubiläum
solle in einem ganz besonderen Rahmen begangen werden. Zusammen mit dem traditionellen
Museumsabend, an dem sich der Verein bei den Aktiven bedankt, solle die Jubiläumsausgabe
am dritten Sonntag im November im „Dirrmaler Wirt“ vorgestellt werden. Willi Steger
nutzte die Gelegenheit seine Verbundenheit mit Waldmünchen und Herzogau und der Familie
Wagner, besonders dem so früh verstorbenen Peter Wagner zu betonen, und lud zu einer
Besichtigung des „Nachtmann-Museums“ ein.




















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