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Weltweiter Klimastreik: „Wir sinken nicht, wir kämpfen“, singen die Kinder der bedrohten Inseln

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Ausland Weltweiter Klimastreik

„Wir sinken nicht, wir kämpfen“, singen die Kinder der bedrohten Inseln

| Lesedauer: 2 Minuten

Der bisher größte Klimastreik hat begonnen

Mit „Fridays for Future“ hat Greta Thunberg eine weltweite Klimabewegung erschaffen. Alles begann mit Schülern, die freitags die Schule schwänzen, um für den Schutz ihres Planeten zu demonstrieren.

Für die internationale Streikwoche ab diesem Freitag haben Aktivisten Proteste in mehr als 2600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt. In der Pazifikregion sind bereits Zehntausende Kinder und Jugendliche auf die Straße gegangen.

In Australien und der Pazifikregion sind an diesem Freitag die ersten Aktionen zum weltweiten Klimastreik angelaufen. Auf den vom Steigen des Meeresspiegels bedrohten Inseln Vanuatu, den Salomonen und Kiribati starteten bei Sonnenaufgang Protestaktionen, Kinder sangen „Wir sinken nicht, wir kämpfen“.

In Australien traten Zehntausende Kinder in den Klimastreik, das Stichwort „climatestrike“ war der häufigste Hashtag im Internet. In zahlreichen Städten gab es Demonstrationen.

In einem Aufruf der australischen Veranstalter heißt es: „Wir bestreiken die Schule, damit unsere Politikern klar wird, dass sie unsere Zukunft ernst nehmen müssen.“ Der Klimawandel müsse endlich als Krise verstanden werden.

"Wenn nicht jetzt, wann dann?" Junge Demonstranten fordern in Sydney konsequenten Klimaschutz

“Wenn nicht jetzt, wann dann?” Junge Demonstranten fordern in Sydney konsequenten Klimaschutz

Quelle: dpa/Steven Saphore

In Großstädten wie Sydney und Melbourne sind große Kundgebungen geplant. In der Stadt Alice Springs im Zentrum Australiens legten sich Hunderte Menschen demonstrativ auf den Boden und stellten sich tot.

„Wir sind hier, um eine Botschaft an die Politiker zu senden und ihnen zu zeigen, dass es uns wirklich wichtig ist“, sagte der 16-jährige Will Connor in Sydney. „Sonst werden wir keine Zukunft haben.“ Australien ist der weltweit größte Exporteur von Kohle und Flüssigerdgas.

Rund um den Globus wollen sich Menschen am Freitag für verstärkte Anstrengungen zum Klimaschutz einsetzen. Eine der größten Kundgebungen findet in New York statt, wo am Montag zahlreiche Staats- und Regierungschefs zu einem Klimagipfel der UN erwartet werden.

Deutschland steht in den Startlöchern für die Klimaproteste

Die Vorbereitungen für die vielleicht größten Klima-Demonstrationen in ganz Deutschland sind in ihren letzten Zügen. Über 400 Demonstrationen im ganzen Land wurden angemeldet. In mehreren Städten werden viele Tausende Menschen erwartet.

Quelle: WELT / Sebastian Plantholt

An der Kundgebung in New York wird auch die schwedische Schülerin Greta Thunberg teilnehmen, die prominenteste Figur der neuen Klima-Bewegung.

Für die internationale Streikwoche haben Aktivisten Proteste in mehr als 2600 Städten in fast 160 Staaten angekündigt. In Deutschland werden in mehr als 500 Städten hunderttausende Teilnehmer beim Klimastreik erwartet.

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