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Paris: Ausschreitungen und 152 Festnahmen bei Klimaschutz-Demo

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Ausschreitungen und 152 Festnahmen bei Klimaschutz-Demo

| Lesedauer: 2 Minuten

Polizeieinsatz auf den Pariser Champs-Élysées Polizeieinsatz auf den Pariser Champs-Élysées

Polizeieinsatz auf den Pariser Champs-Élysées

Quelle: AFP/LUCAS BARIOULET

E-Tretroller und Mülltonnen brennen, Schaufensterscheiben bersten: Bei Klimaprotesten in Paris muss die Polizei Tränengas einsetzen. Sie fordert friedliche Demonstranten auf, sich von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren.

Bei Protesten in Paris hat die Polizei mindestens 152 Menschen vorläufig festgenommen. Über 300 Menschen seien zudem kostenpflichtig verwarnt worden, weil sie in verbotenen Bereichen der Stadt protestierten, teilte die Polizei am Samstag mit.

Am Rande einer Demonstration für mehr Klimaschutz mit Tausenden Teilnehmern kam es zu Ausschreitungen. Auf TV-Bildern waren brennende E-Tretroller und Mülltonnen zu sehen, laut Medien gingen auch Schaufensterscheiben zu Bruch. Sicherheitskräfte setzten in der südlichen Innenstadt Tränengas ein.

Ein Feuerwehrmann beim Löschen von Mülleimern

Ein Feuerwehrmann beim Löschen von Mülleimern

Quelle: AFP/ZAKARIA ABDELKAFI

Die Polizei forderte friedliche Demonstranten auf, sich beim „Marsch für das Klima“ von gewalttätigen Gruppen zu distanzieren. Die Umweltorganisation Greenpeace rief ihre Anhänger zum Verlassen der Demonstration auf. Unter den Gewalttätern, die sich unter die friedlichen Demonstranten gemischt hatten, waren laut Medien auch Vermummte.

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Bei einem Protest Hunderter Anhänger der Gelbwesten-Bewegung setzte die Polizei in der Nähe der Prachtstraße Champs-Élysées im Westen der Innenstadt ebenfalls Tränengas ein, wie französische Medien berichteten. Auf dem kilometerlangen Boulevard galt ein Demonstrationsverbot. Die Polizei setzte nach früheren Angaben über 7000 Beamte ein.

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Anhänger der Gelbwesten protestieren seit vergangenem November gegen die Reformpolitik von Präsident Emmanuel Macron und gegen soziale Ungerechtigkeit. Die Bewegung ist zersplittert und nicht zentral organisiert, die Themenpalette mittlerweile sehr breit. Häufig tragen die Demonstranten auch gar nicht mehr einheitlich die gelben Warnwesten, nach denen die Bewegung benannt ist.

In der Hauptstadt waren bei sonnigem Spätsommerwetter viele Menschen unterwegs. Zahlreiche öffentliche Gebäude, darunter auch Ministerien, waren für Besucher im Zuge einer jährlichen Veranstaltung geöffnet.

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