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Dirndl: Trends zum Oktoberfes – das sind die heißesten – Mode & Beauty

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Egal ob klein, groß, dick oder dünn – das Dirndl scheint jeder Frauenfigur zu schmeicheln.

Beim Styling kann aber doch so einiges falsch gemacht werden. BILD hat bei der Mode-Expertin Martina Reuter nachgefragt: Was ist in diesem Jahr in? Was ist out? Und was ist das absolute No-Go? Lesen Sie, wie das perfekte Oktoberfest-Outfit gelingt.

„Es gibt kein anderes Kleidungsstück, das eine Frau immer gut aussehen lässt. Es ist faszinierend!“, sagt Reuter.

Farben: Dunkle, schwere Farben wie etwa tannengrün, grau oder schwarz waren einmal – im Jahr 2019 sind vor allem warme, weiche Farben angesagt, vor allem Pastell-Töne.

Absolute Trendfarben fürs Dirndl sind zum Beispiel Hellblau, Mintgrün, Lindgrün, Flieder oder Rosa.


Weniger ist mehr - das Dekolleté wird durch transparente, hochgeschlossene Blusen nur angedeutet.
Weniger ist mehr – das Dekolleté wird durch transparente, hochgeschlossene Blusen nur angedeutet. Foto: picture alliance/dpa

Materialien: Kombiniert werden zünftige Baumwollmaterialien mit Blaudruck und Spitze in allen Varianten. Reuter: „Taft und Seide waren gestern, heute trägt man reichlich Spitze. Die ist aber nicht mehr so kitschig und quietsche-bunt, sondern eher traditionell.“

Länge: Kurz ist out. Der Rock sollte midi bis ganz lang sein.

Was mache ich aber, wenn ich nur ein kurzes Dirndl im Schrank habe und mein Budget für ein neues Dirndl nicht ausreicht? „Dann kann man mit einem Unterrock aushelfen“, rät Mode-Expertin Reuter. Unterröcke gibt es schon ab etwa 25 Euro. Alternative: eine Spitzenborte an den Rock drannähen.


In der Dirndl-Welt gibt es für jeden Geldbeutel das passende Outfit. Dieses Modell (C&A) kostet nur rund 40 Euro.
In der Dirndl-Welt gibt es für jeden Geldbeutel das passende Outfit. Dieses Modell von C&A zum Beispiel kostet nur rund 40 Euro. Foto: C&A

Bluse: „Den Busenansatz zu zeigen, ist fast schon out. Man zeigt beim Dirndl nicht mehr so viel Dekolleté. Dadurch wirkt das Outfit insgesamt edler“, sagt Martina Reuter. Hochgeschlossen statt „Holz vor der Hüttn“ heißt der Trend. Wer doch ein bisschen mehr zeigen will, trägt eine transparente Bluse mit Spitze darunter. Der Ausschnitt wird vielmehr angedeutet – schließlich sollen die Leute einem in die Augen schauen und nicht ins Dekolleté fallen.

Übrigens: Ein Dirndl so ganz ohne Bluse zu tragen, sei ein absolutes No-Go! „Es muss immer ein Ärmel am Dirndl dran sein, also niemals schulterfrei. Die Schultern müssen bedeckt sein“, sagt die Expertin.

Schürze: Maßband zücken, denn die Schürze muss immer drei Zentimeter kürzer sein als der Rock – nicht umgekehrt. Tipp: Jede Schürze hat oben einen Bund eingenäht. Damit kann man sie auf die entsprechende Länge hochziehen, falls sie zu lang ist.

Und damit im Flirt-Mekka auch ja keine Missverständnisse entstehen, hier noch einmal die Codes für die Schürzenschleife: Rechts gebunden heißt „verheiratet“, links steht für „Single“ und wer sie mittig trägt signalisiert „Ich bin offen für alles“.


Mode-Expertin Martina Reuter.
Mode-Expertin Martina ReuterFoto: PR

Schuhe: „Bitte niemals Sportschuhe oder Sneakers zum Dirndl tragen“, sagt Martina Reuter. Ideal sind hingegen Ballerinas, Pumps, Stiefeletten oder Booties.

Bei den Accessoires gilt: entweder Kette oder Ohrringe – beides ist zu überladen. Und was ist mit einer Handtasche? Die sei nicht zwingend nötig. „Ich befestige eine Sicherheitsnadel in die Tasche des Dirndl-Rocks. Daran kann man wunderbar den Schlüssel dranhängen“, sagt die Stylistin. Und die Geldscheine? Die hätten im BH Platz: einfach das Polster aus dem Push-up-BH entfernen und Geldscheine reinmachen.

Martina Reuter ist gebürtige Wienerin und hat lange Zeit in München gelebt. Sie arbeitet als Stylistin beim österreichischen TV-Sender ORF sowie als Moderatorin und Mode-Expertin beim Teleshopping-Sender HSE24.

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