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Tesla Model S: Rekordjagd auf Nürburgring-Nordschleife

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Tesla kündigt Top-Nordschleifen-Zeit an

Ein modifiziertes Model S hat offenbar den Nürburgring-Rekord des Porsche Taycan unterboten. Nun kündigte Tesla auf Twitter eine neue Top-Zeit für die Nordschleife an.

Tesla will offenbar den Porsche Taycan weitere Sekunden auf der Runde um den Nürburgring abjagen. Nach der mutmaßlichen Verbesserung des Nürburgring-Rekordes mit einem Model S kündigten die Kalifornier auf Twitter die nächste Top-Zeit an. Genau genommen sogar zwei: Die ausgewerteten Daten der offiziellen Testfahrten mit dem Model S Plaid deuteten auf eine mögliche Zeit von 7:20 Minuten hin, mit Verbesserungen seien sogar 7:05 Minuten drin, heißt es in dem Tweet. Schon vor dem offiziellen Rekordversuch war eine modifizierte Elektro-Limousine eine handgestoppte Tagesbestzeit von 7:23 Minuten gefahren. Damit hätte man die Zeit des Taycan um 19 Sekunden unterboten – und das bei eher kühlem Wetter. In der Woche vom 9. bis 15. September 2019 fuhren VLN-Rennfahrer Andreas Simonsen, der über viel Nordschleifen-Erfahrung verfügt, und sein schwedischer Landsmann Carl Rydquist den Tesla. Das Rekord-Model-S absolvierte die Versuche auf brandneuen Goodyear Eagle F1 Supersport RS Reifen.

Entwicklungsfahrt mit neuem Antriebsstrang 

Tesla-Chef Elon Musk war der Nürburgring-Rekord vom Porsche Taycan offensichtlich ein Dorn im Auge. Wenige Tage nach Musks Ankündigung bei Twitter gab es erste Hinweise auf einen Rekordversuch mit dem Model S auf der Nordschleife. Vor Ort wurde vergangene Woche ein aerodynamisch modifizierter Prototyp des Elektroautos gesichtet. Zum anderen fuhr eine solche Elektro-Limousine in Laguna Seca mit 1:36,555 Minuten eine Bestzeit für Viertürer (obwohl selbst sogar ein Fünftürer) – fast eine Sekunde schneller als der Jaguar XE SV Project 8 (hier gibt es ein Video).

Laut Tesla war es eine fortgeschrittene Forschungs- und Entwicklungsfahrt mit dem Model S, mit frischem Chassis und dem neuen “Plaid”-Antriebsstrang. Einzelheiten zu diesem Drei-Elektromotoren-System (zwei hinten, einer vorn) veröffentlicht Tesla noch nicht. Allerdings bestätigte Musk im Rahmen eines “Twitter-Gewitters”, dass der Plaid-Mode auch im neuen Roadster und im Model X – und nicht im Model 3 und Model Y – angeboten werden soll. Er werde mehr kosten als die herkömmlichen Antriebe beim Model S, aber weniger als vergleichbare Systeme bei der Konkurrenz, so der Firmengründer.

Tesla beim Industriepool Nürburgring dabei

Der Taycan, Porsches forscher Elektro-Neuling, hatte Ende August 2019 mit 7:42 Minuten einen Nordschleifen-Rekord für viertürige Elektroautos aufgestellt. Nun drehte das überarbeitete Model S seine Runden in der Eifel, begleitet vom Musk-Hinweis per Twitter, dass es sich genau genommen um einen Siebensitzer handelt. Zudem bestätigte Tesla, man habe sich dem Industriepool Nürburgring angeschlossen, einem Zusammenschluss von Herstellern und Zulieferern für Testvorhaben. Beim am Nürburgring gesichteten Modell waren breiter ausgestellte Radkästen zu beobachten, genau wie einige Aerodynamik-Elemente. Doch es bleibt abzuwarten, welche Neuerungen Rekordzwecken dienen – und welche es in die Serie schaffen.

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